Handwerk in La Val

Der Ursprung des Handwerks in La Val reicht in die Zeit zurück, in der die Selbstversorgung der bäuerlichen Familie, auf Grund der naturbedingten Abgeschlossenheit der Tales, notwendig war. Man spann Leinen, Hanf und Wolle – webte, um den Eigenbedarf zu decken. Viele Bauern waren gezwungen einen Nebenberuf auszuüben. So wurden viele Bauern zu Halbhandwerkern.

Die Menschen hatten schon früh gelernt, die Wasserkraft auszunützen, um Sägen und Mühlen in Bewegung zu setzen. So hatten sich all jene Handwerker neben dem Wasser angesiedelt, welche die Wasserkraft zum betreiben ihrer Arbeitsgeräte benötigten: der Sägemeister, der Müller, der Gerber, der Schmied und der Wollschläger. In La Val arbeiteten noch viele andere Handwerker: der Schneider, der Schuster, der Seiler, der Sattler, der Wagner, der Zimmermann, der Tischler und der Maler …

Vieles ist heute nur mehr Erinnerung.
Durch die Motorisierung und den Fortschritt der Technik entstanden neue Berufe. Manche Handwerker entwickelten sich zu Kunsthandwerkern.
Die Kreativität, die Ausdauer und die Geschicklichkeit in der Herstellung vieler Gebrauchsgegenstände mit den Rohstoffen wie Holz, Leinen und Wolle finden ihren Ausdruck im Kunsthandwerk von La Val, die mit ihrem Fleiß und Erfindungsgeist bei der Gestaltung ihrer Werke große Erfolge erreicht haben.
Die Schaffensfreude, der Unternehmergeist und der Kunstsinn spiegeln sich vor allem in der Handwerkerzone in Pederoa, längs der Gadertaler Straße wider.

Was Kunsttischlereien oder Kunstwebereien, die auf hundertjährige Tradition und Erfahrung zurückblicken können, mit Wandern zu tun haben, erfahren sie bei uns.

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