Das Wanderdorf

La Val ist seit 2015 das erste zertifizierte Wanderdorf in Südtirol und Vorreiter beim Projekt „European Hiking Villages“.

Beim ersten internationalen Wanderdorf-Symposium am 23.-25. Juni 2015 wurde den Verantwortlichen des Wanderdorfs in La Val die offizielle Auszeichnung feierlich übergeben.

Teil einer „Schritt für Schritt“-Umsetzung des nachhaltig und langfristig ausgerichteten Projektes war die Zertifizierung des Dorfs, der Mitgliedsbetriebe und der Wanderwege. Grundlage ist ein adaptierter Kriterienkatalog der Österreichischen Wanderdörfer. In den vier Kriterienkategorien „Raumsystem“, „Erlebnissystem“, „Orientierungssystem“ und „Servicesystem“ werden die Grundanforderungen definiert.

Die Landschaft bildet die Grundlage für das Erlebnis und formt den wahrgenommenen Erlebnisraum.
Das Dorf als Wanderstartplatz nimmt im Landschaftsraum eine besondere Position ein. Position und Leistungsprofil werden in einer Leitidee und einem gepflegten Atmophäreraum sichtbar.
Das Wegsystem – Ein Ortsrundweg, der „lebende Dorfprospekt“, verbindet die wesentlichen Attraktionen und stellt eine lebendige Beziehung zwischen Dorf und Landschaft her.
Der Leitweg, ein Hauptweg als großer Dorfwanderweg, bildet das Rückgrad eines umfassenden Wegenetzes. Ein ergänzendes Wegenetz, das vielfältige Routenvariationen & unterschiedliche Erlebnisschwerpunkte abbildet und Zielgruppenbedürfnisse befriedigt.

Der Erlebniswert eines Wanderdorfes wird von prägenden Landschaftselementen, insbesondere von Objekten und Szenerien mit dem Element Wasser, besonderen Aussichts- und Blickbeziehungen, Felsen-, Baum-, Moor- und Waldlandschaften, aber auch mit Tieren und Blumen begründet.
Durch die getrennte Betrachtung von Natur-, Wasser-, Kultur- und Freizeiterlebnissen wird das Erkennen der vorhandenen und genutzten Potentiale gefördert.
Die Aufgabe in der Dorfbewertung besteht darin, diese Potentiale sichtbar und Gestaltungsmöglichkeiten bewußt zu machen.
Die Wandererlebnisse werden grundsätzlich im Dorf gestartet. Das Dorf nimmt die Rolle eines Erzählers ein, der die Erlebnisgeschichte vorerzählt, den Besucher auf die Erlebnisse vorbereitet und auch eine Vorauswahl und individuelle Optimierung möglich macht (auf die Erlebnisse in der Natur bereits im Dorf neugierig macht).

Das Orientierungssystem beginnt im Dorf am zentralen Wanderstartplatz. Hier wird durch eine geeignete Erlebnislandkarte und Informationsinfrastruktur das Leitsystem vorgestellt und die aktive Kundenlenkung gestartet.
Ein Willkommensportal bei der Ortseinfahrt signalisiert das Glück des Ankommens und ab da beginnt das Erlebnis „Dorf“.
Straßenbezeichnungen und Hinweisanlagen helfen in der innerörtlichen Orientierung, bei größeren Orten unterstützt ein Parkleitsystem (Parkplatzlenkung) das Zurechtfinden.
Wanderwege, die nicht direkt im Ort beginnen, werden mit einem Wanderstartplatz bzw. Wandertoren gestartet und mit dem Dorf logistisch verbunden.

Die Serviceleistungskette beginnt bei einem Wanderdorf bei ausgewählten Wanderspezialisten (Beherberger und Tourismusinfo) als Teil eines emotionalen Wanderstartplatzes. Eine entsprechende authentische Ausstattung, Wanderkompetenz der Mitarbeiter und geeignetes Informationsmaterial werden erwartet.
Ein entsprechendes Angebot an Wanderführungen, ein Standort-spezifisches Mobilitäts- und Transportservice sowie ein Beauftragter für die Wanderwege (Wegewart) sind als Mußkriterien definiert.
Ein wirklicher „Wanderstartplatz“ in zentraler Lage, am besten direkt im Umfeld der Tourismusinfo und je nach Situation und Bedarf weitere allgemeine Wanderstartplätze (bei Bergbahnstationen oder bei geeigneten weiteren Standorten) und an Toren, Tourenstartplätzen, dort wo der Weg als „Wanderweg“ beginnt, macht ein Dorf erst zu einem wirklichen Wanderdorf.

Kriterien für Betriebe mit Übernachtung

  • Wanderstartplatz mit Panoramawanderkarten und Infotafeln
  • Infoecke mit Infos über die geführten Wanderungen und über Wandervorschläge, Wanderkarten, Bücher, Prospekte und Wetterstation.
  • Wasch- und Trocknungsmöglichkeit für Treckingschuhe und Technische Kleidung.
  • Kostenloser Verleih von Rucksäcken, Wanderstöcken, Fernrohre.
  • Wöchentlich zwei geführte Wanderungen im Preis inbegriffen, davon eine mit dem Gastgeber.
  • Wanderkompetenz der Vermieter (Jährliche Weiterbildung)
  • Der Betrieb liegt direkt am Wanderwegenetz

Einzigartig in den Dolomiten

Was macht das Wanderdorf La Val nun so besonders?

Insbesondere die Tatkraft der Menschen, die Liebe zur Natur und das Pflegen des kulturellen Erbes machen das Dorf am Berghang im Gadertal so einzigartig. Umgeben von den schönsten Bergen – den Dolomiten -, inmitten einer intakten Naturlandschaft und geprägt von der Einfachheit der bräuerlichen Tradition ist das Dorf La Val besonders für anspruchsvolle Wanderer und Ruhesuchende ein wahrer Fundort. Schlagartig verlangsamt sich der Rhythmus des Lebens und gibt den Gästen die Möglichkeit zahlreiche Aktivitäten in Angriff zu nehmen.

Entdecken Sie alte Bauernhöfe, urige Buschenschänke und authentische Gaststätten sowie kinder- und familienfreundliche Wanderdorf-Betriebe.

HIER geht’s zur Liste der Anbieter von Hotels, Ferienwohnungen & Appartments, Urlaub auf dem Bauernhof oder B&B in La Val – Alta Badia.

Wandern in Südtirol

Hier finden Sie Ruhe und Erholung

Als zertifiziertes Wanderdorf weist La Val eine Vielzahl an gut beschilderten, und intakt gehaltenen Wanderwegen vor: Tru di Paisc (das lebende Dorfprospekt), Tru de meditaziun (Meditationsweg), Roda dles Viles oder der Tru di Pra (Bergwiesenweg).

HIER mehr zu den vielen Wandermöglichkeiten im Sommer und im Winter …

Im Sommer und im Frühjahr ist die blühende Bergwelt der Dolomiten umwerfend schön. Die Wanderexperten von La Val geben Ihnen die wertvollen und richtigen Tipps für einen Top Wanderurlaub in Südtirol: Für Frühaufsteher, Romantiker und Fotohungrige ist das Erleben eines Sonnenaufgangs (Enrosadira) in den Dolomiten ein einzigartiges Phänomen! Der sportlich aktive Gast hat außerdem beste Motivationsziele in Alta Badia Urlaub zu machen: zahllose Radtouren – ob für Rennrad oder Mountainbike, Nordic Walking Trails, Laufstrecken und Paragliding-Flüge warten auf ihn.
Im Winter locken die frische Bergluft, verschneite Gipfel und viel Ruhe beim Langlaufen auf der ökologischen Langlaufloipe Armentara oder beim Winterwandern und Schneeschuhwandern unter dem Heiligkreuzkofel. Skifahren geht auch auf den nahegelegenen Skipisten des Dolomitisuperski.

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